Welcome to Boston
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Nurse Coops To The Rescue
Cooper Bennett & Cloud Hazley.
11. Juli 2025
private Szene & feste Postreihenfolge
Ort: gemeinsame Wohnung
#31
„Ja, hab ich. Ist das nicht offensichtlich?“ Er war mit Cloud zusammen! Da konnten seine Ansprüche doch nur hoch sein. Oder er war einfach per Zufall an den schönsten Mann geraten, der jemals einen Fuß auf diesen Planeten gesetzt hatte, aber das würde bedeuten, dass er Glück gehabt hatte und er war einfach kein Mensch, der Glück hatte. Kein Glückspilz. Auch wenn eine stille Stimme in ihm gerade flüsterte, dass das früher einmal anders gewesen war. Als er Cloud kennengelernt hatte, war es ein glücklicher Tag gewesen.

Fragend blickte er in das Gesicht seines Freundes, versuchte zu ergründen, ob der gerade wirklich eine Modenschau von ihm vorgeführt bekommen wollte. „Später, ja?“, fragte er dann schließlich und pflanzte ein paar federleichte Küsse auf den Kiefer des Älteren. „Wenn ich mich nicht mehr kugelrund und vollgefressen fühle.“ Ihm war klar, dass sein Bauch gerade nicht tatsächlich an Umfang dazugewonnen hatte, aber er kam sich gerade so kurz nach dem Abendessen so schwer vor, dass er einfach nicht in der Lage wäre dem Anderen die Show zu bieten, die er verdient hatte. „Dann zieh ich alles an, was du möchtest. Oder aus. Ich werd quasi zu deiner lebendigen Anziehpuppe. Wie diese Teile aus Papier, die es früher gab. Kennst du die? Diese Papierpuppen, denen man X verschiedene Kleider anziehen konnte? Meine große Schwester hatte die und ich konnte da einfach Stunden mit verbringen, wenn ich mal allein für mich war.“ Das war nichts, was seine Eltern für ihren Sohn zum Spielen als angemessen erachtet hatten. Es war ihm nie direkt verboten worden, aber wenn er mit solchen oder ähnlichen Sachen gespielt hatte, war ihm dennoch klar gemacht worden, dass er gerade nicht das Verhalten an den Tag legte, das man von ihm erwartete und sich von ihm wünschte.

Einen Blowjob später kam er schließlich neben Cloud zu liegen und schmiegte sich einfach zufrieden an ihn an. Allerdings nur kurz, weil seinem Freund dann doch noch ein paar Dinge anfielen, die er brauchte. „Kommt alles sofort. Ich brauch nur noch einen Kuss zur Stärkung.“ Bestimmt würde er sonst auf dem Weg in die Küche zusammenbrechen! Ein Kuss wurde getauscht, dann stand er auf, nahm den Eisbecher mit und alles andere, was sie nicht mehr im Wohnzimmer brauchten um es dann direkt entsprechend wegzuräumen und kam dann kurz darauf mit einer Flasche kaltem Wasser wieder. Die Flasche wurde neben das Sofa gestellt, dann blickte er sich kurz nach der Fernbedienung um und fand sie schließlich auf dem TV-Tisch. Der TV wurde eingeschaltet, dann legte er sich endlich wieder neben Cloud und reichte ihm die Fernbedienung. „Mach nicht zu laut, ja?“, bat er dann noch mit einer sanften Stimme, während seine Finger schon wieder damit beschäftigt waren, den Hals seines Freundes zu kraulen.

Nach ein paar Momenten, in denen er schon fast in den Schlaf gedriftet war, schlug er seine Augen dann doch noch mal auf und kam dann noch mal auf ein vorheriges Thema zu sprechen. „Hast du denn Ideen für Auftritte oder Videos oder so? Also außerhalb der festen Gigs.“ Da wurden dem Älteren die Kostüme immerhin gestellt. „Dann kann ich mir mal Gedanken um was Gutes für dich machen. Ich würde dir gerne ein Kostüm machen.“ Er wusste noch nicht von welchem Geld, aber das waren Fragen für Zukunfts-Coops, weil Gegenwarts-Coops einfach mal keine Probleme kennen wollte.
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#32
So anspruchsvoll kam Coops ihm tatsächlich meistens nicht vor, also nicht in allen Bereichen. In anderen schon manchmal ein bisschen. Der Cloud von früher hätte seinen Freund als absolut pflegeleicht bezeichnet, der heutige tat das nicht mehr. Sie hatten zu viele Baustellen, und an manchen Tagen hätten sie einfach nicht zusammen sein sollen. Aber dann gab es wieder Momente wie jetzt gerade, an denen der Tänzer seinen Freund um ncihts in der Welt hergeben würde. Weil irgendwie gehörten sie halt zusammen, oder nicht? Auch wenn sie sich nicht gut taten. Miteinander ging es nicht, ohne einander auch nicht, wie unzählige klägliche Versuche es bewiesen hatten. Heute war kein Tag, an dem er sich über diese Tatsache ärgerte. Heute war er froh, dass Coops bei ihm war.

Später. Später, sagte er! Die dezente Enttäuschung konnte man Cloud sicherlich im Gesicht ablesen, aber gerade hatte er keine Lust deswegen Stress zu machen. So wichtig war die Sache auch wieder nicht. Es wurde nur pro forma ein wenig geschmollt. Die Küsse nahm Cloud mit Wohlwollen entgegen und wäre Coops nicht böse, wenn es heute kein Später gäbe. „Okay“, antwortete er aber trotzdem und schlang seine Arme enger um seinen Freund.

Die Papierpuppen, von denen Coops sprach, kannte er nicht, und konnte sich gerade so gar nichts darunter vorstellen. Also schüttelte er den Kopf. Ehrlicherweise interessierten ihn irgendwelche Papierpuppen gerade auch nicht so besonders, aber ihn interessierte, was Coops zu erzählen hatte. „Gibt es die Dinger noch?“

Den Motivationskuss konnte Coops haben. Einen langen, intensiven Kuss, damit er den langen Marsch wohin auch immer auch garantiert erfolgreich hinter sich bringen konnte. Wie ein fleißiges Bienchen räumte er auf, brachte das Gewünschte, und legte sich dann endlich wieder zu Cloud, der den Arm ausstreckte, damit Coops sich an seine Brust kuscheln konnte. „Ich lass es leise. Ist es so okay?“, fragte er und wusste irgendwie jetzt schon, dass es ihm in ein paar Minuten schon wieder zu leise sein würde. Das Kraulen machte ein bisschen müde, aber nur ein bisschen. Die Serie, die über den Fernseher lief, war noch viel einschläfernder, also versuchte Cloud etwas zu finden, das er ansprechender fand, und blieb schließlich an der Wiederholung einer Sitcom hängen, die Clover früher gerne angeschaut hatte. Eine Welle von Nostalgie überschwemmte Cloud.

Eigentlich hatte er gedacht, dass Coops schon längst auf dem Weg ins Land der Träume war, als er doch noch eine Unterhaltung anfing. „Ich hab viele Ideen“, erklärte er und streichelte Coops über den Oberarm. „Ich weiß nur noch nicht, was davon wir machen werden. Müssen wir alles noch besprechen. Aber ich sag’s dir, sobald ich es weiß.“ Seine Augen verfolgten die erfolglosen Bemühungen des männlichen Oberhaupts der Sitcomfamilie irgendetwas zu erledigen, woraus ein riesiges Drama gemacht wurde, denn wo sonst sollte auch die Spannung herkommen, wenn man nicht alles völlig überzog? „Machst du mir auch was zum Weggehen?“ Denn Coops wusste ganz genau, worin dieser prachtvolle Körper wirklich strahlte.
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#33
„Weiß nicht“, antwortete er nachdenklich, „ich glaube, die waren damals schon antik.“ Bestimmt nicht antik im tatsächlichen Sinne des Wortes, aber die Aufmachung dieser Papierbarbies, ihre Kleidung und alles hatte einfach alt gewirkt. Irgendwas, womit seine britischen Vorfahren bestimmt schon gespielt hatten, ehe sein Urgroßvater beschlossen hatte, über den großen Teich zu reisen und dort sein Glück zu versuchen. Ursprünglich in Tennessee, weil weiß sein da noch etwas wert gewesen war (seine Worte, nicht Coops), aus diversen Gründen hatte es die Familie im Laufe der Zeit und der Generationen aber schließlich in den Norden gezogen. „Ich weiß auch nicht, wie die Teile heißen.“ Dann legte sich ein Grinsen auf seine Lippen. „Man sollte eine Neuauflage machen mit dir als Papierpuppe. Dann kann ich dich dauernd so anziehen, wie ich dich gerade haben will. Oder ausziehen. Ja, der Gedanke gefällt mir.“ Auch wenn der echte Cloud aus Fleisch und Blut ihm lieber war, als eine Papierversion. Wobei er der Papierversion immer den Kopf abreißen konnte, wenn ihm beim Original danach war. Hm. Doch, er wollte jetzt wirklich einen Papier-Cloud haben.

Dann rief leider doch noch mal die Pflicht und er räumte ein wenig auf. So was machten sie eigentlich zusammen, aber Cloud hatte gerade allen Grund einfach nur auf dem Sofa zu liegen und ihm dabei zuzusehen. Und so räumte Coops alleine auf und kam danach wieder zu Cloud aufs Sofa um sich wohlverdient an dessen Oberkörper schmiegen zu können. Gab es auf der Welt einen besseren Ort für ihn? Coops hegte da arge Zweifel, vor allem heute, wo sie sich so gut verstanden und Cloud nicht nur des lieben Friedens Willen auf Kompromisse einging. „Ja, so ist okay“, erklärte er also mit einem müden Lächeln und bekam gar nicht mit, wie seine Finger automatisch begannen den Oberarm seines Freundes zu kraulen.

Wahrscheinlich wäre er so wirklich schnell eingeschlafen, wenn sein Kopf nicht doch schon längst an Entwürfen für Clouds Outfit arbeitete. „Okay, später“, nuschelte er dann müde, als sein Freund gerade noch keine wirkliche Idee hatte, nur um dann kurz danach zu nicken. „Ich mach dir alles, was du willst.“ Von welchem Geld wusste er gerade noch nicht, aber er war mittlerweile ganz gut mit wenig Geld großartige Dinge zu zaubern. Bei Cloud hatte er dann ja auch noch den Vorteil, dass sein Körper schon ein wahres Kunstwerk war, so viel Stoff brauchte man also im Zweifel gar nicht. Es folgte ein weiterer, inniger Kuss, dann sah er ihn müde lächelnd an. „Gute Nacht, Cloud. Aber weck mich, wenn du was brauchst.“
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